Sensosocks für eine bessere Eigenwahrnehmung

Um sich im Raum bewegen zu können, ist es wichtig zu wissen, wo sich der Körper im Raum befindet. Die Augen dienen dabei als zentrale Informationsquelle beim Menschen. Darüber hinaus unterstützt der „Sensomotorische Regelkreis“ bei der Orientierung im Raum. Dieser Regelkreis setzt sich aus fünf Informationsquellen zusammen:

  • Tiefensensibilität (Propriozeption)
  • Oberflächensensibilität (taktiles System)
  • Gleichgewichtsorgan im Ohr (vestibuläres System)
  • Vierter und fünfter Regelkreis

  • Gerade bei Kindern ist dieses System oft eingeschränkt. Es fließen nicht genug Informationen, um sich sicher im Raum orientieren und stabilisieren zu können. Ist dies der Fall, zeigt es sich oft in einer Hypermobilität, also einem hohen Bewegungsdrang, oder einem erhöhten Muskeltonus (habituelle Zehenspitzengänger).


    Sowohl die Hypermobilität als auch ein erhöhter Muskeltonus schränken die Aufmerksamkeit und die Feinmotorik ein. Denn bei einer gestörten Eigenwahrnehmung braucht es mehr Konzentration auf eigentlich automatisierte Bewegungsabläufe, die durch den sensomotorischen Regelkreis überwacht werden. Diese Konzentration fehlt in anderen Bereichen, beispielsweise im Schulunterricht.

So funktionieren die Sensosocks

Die Sensosocken arbeiten über das taktile System, denn sie üben eine leichte Kompression im Knöchelbereich aus. Durch diesen Druck fließen mehr Informationen an das Gehirn, die Raumorientierung verbessert sich. Langfristig speichern auch andere Sinnesorgane die neuen Informationen ab, sodass ein Lernprozess stattfindet. Wichtig ist jedoch, mithilfe verschiedener Systeme die Eigenwahrnehmung zu verbessern. Dazu zählen sensomotorische Einlagen, Igelkissen beim Sitzen unter den Füßen oder kleine Gewichte an den Füßen.

Unterstützende
Übungen zum

Spiraldynamik® - Konzept

mehr dazu

Orthopädieschuhtechnik

Die konservative
Therapievariante

mehr dazu